Berichte 2020


Januar

Lions-Club Amberg-Sulzbach bedenkt Helfer vor Ort mit Spenden

 

Aus dem Erlös des Christbaumverkaufs war es dem Lions-Club Amberg-Sulzbach möglich, die Helfer vor Ort von Ammerthal und von Ursensollen mit einer Spende in Höhe von jeweils 500 Euro zu unterstützen.

 

Ammerthal/Ursensollen. (usc) Die Zuwendung soll den beiden Ersthelfer-Gruppen Anschaffungen und Ausbildungsmaßnahmen erleichtern.

 

Die Ursensollener Gruppe ist schon seit zehn Jahren im Einsatz, die Ammerthaler wurde erst 2018 gegründet. Die Erstausstattung, nämlich Notfallrucksack, Sauerstofftasche und Defibrillator, stellte der Kreisverband des Roten Kreuzes bereit. Alle weiteren Anschaffungen können nur durch Spenden finanziert werden. Dies läuft dann über den eigens dafür gegründeten Förderverein, der auch Spendenquittungen ausstellen kann.

 

Die Ammerthaler haben im vergangenen Jahr aus den Spenden der Kommune für jeden aktiven Dienstleistenden einen eigenen Notfallrucksack angeschafft. Aktuell stellt die Gemeinde übergangsweise ein Einsatzfahrzeug zur Verfügung, an dem noch einige Arbeiten anfallen. Auch in Ursensollen hoffen die Helfer, bald ein eigenes Einsatzfahrzeug in Betrieb nehmen zu können.

 

Für das Einsatzfahrzeug benötigen die Helfer beispielsweise ein Funkgerät, einen Funkmeldeempfänger, um die Alarmierung sicherzustellen, und ein Lardis-Gerät, das die Verbindung mit der Integrierten Leitstelle in Amberg aufrechterhält. Von dort erhalten die Helfer die genaue Adresse und einen Kurztext zur Notfallsituation. Mit diesem Gerät ist es möglich, noch schneller am Einsatzort zu sein, da es trotz der guten Ortskenntnis der Sanitäter vorkommt, dass sie die Hausnummern oder Straße suchen müssen. Die Leitstelle sendet über dieses Gerät den Einsatzauftrag, mit einem Klick startet die Navigation von selbst, was unnötigen Zeitverlust vermeidet.

 

Club-Präsident Peter Rückerl, Schatzmeister Hans Fürnkäs und die Vorsitzende des Lions-Hilfswerks Amberg-Sulzbach, Marita Sagstetter, würdigten bei der Spendenübergabe den Idealismus der Helfer, die sich für die Spende bedankten.

 

(Quelle: Onetz)


Februar

RDH Kurs 2019/20

 

Unsere beiden Teilnehmer haben nach unzähligen Wochenende Theorie und Praxis, nun ihre Prüfung bestanden und sind ab heute (02.02.2020)  Rettungsdiensthelfer (kurz RDH) .

 

Wir gratulieren Tobias Schmidt und Tobias Hofmann und auch unserer Kollegin Theresa Gehr vom HvO Ursensollen ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg. 

 

 


März

Corona Hilfsaktion in Ammerthal

 

Wir haben uns mit der Nachbarschaftshilfe zusammen getan und wollen helfen.

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Radiointerview BeatAM Hilfsaktion.mpeg
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Juli

Ammerthaler Helfer vor Ort jetzt mit eigenem Einsatzfahrzeug

 

Sie sorgten dafür, dass das 17 Jahre alte Einsatzfahrzeug „wie neu“ daherkommt (von links): Martin Guttenberger (Werkstattleiter Fischer), Tobias Hofmann (Leiter HvO Ammerthal), Wilhelm Köppl (Serviceberater Fischer) und Tobias Schmidt (stellvertretender Leiter HvO Ammerthal).

 

Anfang des Jahres war die Freude groß bei den Sanitätern der Helfer vor Ort (HvO) Ammerthal. Grund war die Beschaffung eines Dienstfahrzeugs für ihre Tätigkeit. Den Audi A6 Quattro konnten die Ammerthaler gebraucht vom benachbarten Standort der HvO Hirschwald übernehmen. Doch konnte das Auto nicht auf Anhieb genutzt werden, da die Einspritzpumpe des Dieselmotors defekt war. Umso größer war die Freude über die Reparatur beim Autohaus Fischer in Ursensollen, das diese Tätigkeit den Helfern aus Ammerthal nicht in Rechnung stellte. Nachdem noch einige Aufbereitungsmaßnahmen an dem inzwischen 17 Jahre alten Fahrzeug erledigt waren, fuhren HvO-Leiter Tobias Hofmann und sein Stellvertreter Tobias Schmidt wieder zum Autohaus Fischer nach Ursensollen, um sich noch einmal vor Ort zu bedanken und das „neue“ Fahrzeug zu präsentieren.

 

(Quelle: Onetz)

Kletterer stürzt bei Ammerthal ab: Zwei Verletzte

 

An der "Roten Wand", einem beliebten Kletterfelsen bei Ammerthal (Kreis Amberg-Sulzbach), ist am Mittwochabend ein Kletterer abgestürzt. Es war im Juli bereits der dritte Unfall dieser Art in der Region.

 

"Die Rote Wand, auch bekannt als Ammerthaler Wand, ist ein beliebter und häufig genutzter Kletterfelsen zwischen Ammerthal und Pürschläg", weiß Maximilian Knab, bei der Bergwacht Amberg zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dieser Felsen gelte auch "als vergleichsweise gut abgesichert". Trotzdem gab es dort am Mittwochabend einen schweren Kletterunfall.

 

Aus sieben Metern abgestürzt

 

Kurz vor 18 Uhr ging deshalb ein Notruf in der Integrierten Leitstelle in Amberg ein: An der Roten Wand seien zwei Kletterer verunglückt und auch verletzt worden. Die Leitstelle alarmierte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften. Der Helfer vor Ort (HvO) Ammerthal war der Erste am Unglücksort. Ein Kletterer war hier aus etwa sieben Metern Höhe abgestürzte und dabei auf seinen am Boden stehenden Sicherungspartner gefallen.

 

"Während der Kletterer selbst in der Ersteinschätzung als mittelschwer verletzt galt, wurde der Sicherungspartner als schwerverletzt eingestuft", berichtet Maximilian Knab. Zusammen mit den kurz danach angekommenen Notärzten aus Amberg und Sulzbach-Rosenberg habe man beide Patienten versorgt. "Einsatzkräfte der Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg bereiteten die Rettung der Verletzten aus dem steilen und felsdurchsetzten Waldgelände vor." Dann konnten sie zu den bereitstehenden Rettungswagen gebracht werden.

 

Viele Rettungskräfte im Einsatz

 

Knab verweist auf das gute Zusammenspiel: "Die Feuerwehr Ammerthal unterstützte die Bergwacht- und Rettungsdienstkräfte tatkräftig. Die gute Zusammenarbeit aller Kräfte am Einsatzort ermöglichte es, dass der schwerverletzte Sicherer 55 Minuten nach Alarmierung der Einsatzkräfte die Notaufname des Klinikums St. Marien in Amberg erreichte." Im Einsatz waren der HvO und die Feuerwehr Ammerthal, zwei Notärzte sowie zwei Rettungswagen, die Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg sowie der Rettungshubschrauber Christoph 80 aus Weiden. Letzterer wurde dann jedoch nicht gebraucht.

 

Die Polizei versucht nun, die genaue Unfallursache zu klären. Sie hat die Ammerthaler Wand nach dem Unfall für Kletterer erst einmal gesperrt. Als Unfallort ist sie der Bergwacht laut Knab eigentlich nicht bekannt, sondern eher so beschaffen, dass man dort auch einmal mit einer Jugendgruppe Klettern könne. Diese Kalksteinwand sei zudem gut mit Bohrhaken gesichert. Klettern gilt laut Knab allgemein als ein recht sicherer Sport. Dass sich seit einiger Zeit Unfälle häufen, sei tatsächlich ein "zumindest bayernweiter Trend", der Einsatzkräften wie der Bergwacht auch mehr Einsätze beschere. Das, so vermutet es Knab, könne auch an der Coronakrise liegen, die dafür sorge, dass an den Kletterfelsen der Region mehr Sportler unterwegs seien.

 

Dritter Kletterunfall in einem Monat

 

"Für die Bergwacht Amberg ist dies bereits der dritte Absturz eines Kletterers in diesem Monat", fügt Knab noch hinzu: Erst vor knapp einer Woche, am 23. Juli, habe es einen in Kletterunfall an der Weißen Wand zwischen Neutras und Hirschbach gegeben. Am 8. Juli sei, ebenfalls bei Hirschbach, ein Bundeswehrsoldat mehrere Meter zu Boden gestürzt. "Er musste mit einem Hubschrauber gerettet werden."

 

(Quelle: Onetz)


August

Beschaffung des Dienstfahrzeug

In den nächsten Wochen, möchten wir euch über die Beschaffung unseres Dienstfahrzeuges informieren.

 

Wir starten mit Teil 1:

 

Große Freude herrschte Anfang des Jahres bei uns im Team, Grund war die Beschaffung eines Dienstfahrzeuges für unseren HvO Standort.


Weiter geht´s mit Woche 2:

 

Das Fahrzeug, ein Audi A6 Quattro BJ 2003, konnte gebraucht vom benachbarten Standort des HvO Hirschwald übernommen werden. Leider war es nicht sofort einsatzbereit, da das Steuergerät für die Einspritzpumpe defekt war. So musste das Fahrzeug für die Reparatur mit dem Anhänger zum Autohaus Fischer nach Ursensollen transportiert werden. Vielen herzlichen Dank an das Autohaus Fischer in Ursensollen, die uns diese Dienstleistung gespendet hat und das Fahrzeug anschließend nach Ammerthal gebracht hat.


Weiter geht es mit Woche 3 unserer Reihe:

 

Nachdem das Auto in Ammerthal war, galt es das Motoröl und die Reifen zu wechseln.


Woche 4 unserer Reihe:

 

In mühseliger Kleinarbeit wurde die alte Folierung entfernt und der neue Funkrufname ergänzt.

 

Zudem musste der bereits durch die Jahre stark verrostete, linke Kotflügel getauscht und lackiert werden.


Weiter geht´s mit Woche 5:

 

Danach galt es den Blaulichtbalken zu überarbeiten, eine Sprachdurchsagefunktion und Heckwarneinrichtung einzubauen und die Elektronik vom Ausbau auf unsere Ansprüche anzupassen.


Weiter geht´s mit kleiner Verspätung und Woche 6:

 

Ab diesem Zeitpunkt konnten wir das Fahrzeug in den aktiven Dienst übernehmen, was für uns in der Hochphase der noch andauernden Corona Pandemie sehr von Vorteil war, um nötige Schutzkleidung immer mitführen zu können und die Privatfahrzeuge unserer Helfer nicht zu belasten.


Weiter geht's mit der vorletzten Woche 7:

 

Der vorletzte Schritt war die neue

Folierung nach dem Vorbild der

aktuellen Generation der

Rettungsdienstfahrzeuge bei der Fa.

Stemp Druck in Sulzbach-Rosenberg.


Wir starten in die finale 8. Woche unserer Story über die Fahrzeugbeschaffung:

 

Nachdem kleine Restarbeiten bei der Folierung erledigt waren, kamen wir zum letzten und für uns freudigsten Schritt, das Foto zur Schlüsselübergabe vom Leiter des HvO Hirschwald Benny Wood an unseren Leiter Tobias Hofmann. Dies war uns leider aufgrund der Corona Pandemie früher nicht möglich gewesen.

Die offizielle Fahrzeugweihe wird noch folgen.